Über mich

Christian Schirrmacher
Christian Schirrmacher


 

Meine Foto-Story in Kurzform:

1980: Erste Foto-Schritte mit einer 'Revue-Flex'

1988: Erste Nikon (F-301)

1992: Zweite Nikon (F4E)

1998: Verkauf der Profi-Ausrüstung

2010: Leidenschaft wiederentdeckt

2011: Kauf einer neuen Nikon DSLR (D7000)

2012: fotografiere was das Zeug hält ;-)  

 

Hier nun der ausführliche Lebenslauf:

 

Nachdem ich das Licht der Welt erblickte...nein, keine Angst - so schlimm wird es mit dem Lebenslauf nicht. Ich möchte ja nicht verantwortlich sein, wenn die Suizid-Rate steigt ;-)

 

Begonnen hatte ich eigentlich mit einer zur Konfirmation geschenkten Revue-Flex. Mit Schraubgewinde ! Wahnsinn ! Und erst die Fotos - gruselig - einfach schrecklich. Allerweltsbilder, die einem aus der 'Überraschungstüte' entgegensprangen, wenn man seine Fotos aus dem Labor holte.

Das änderte sich, als ich anfing mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen und kaufte mir meine erste Nikon - eine F-301. Da war auch noch Handarbeit gefragt - Scharfstellen ging nur manuell über den eingeblendeten Schnittbildindikator. Aber einen Motor zum automatischen weitertransportieren des Films hatte diese Kamera schon - und natürlich eine autom. Erkennung der Filmempfindlichkeit. Immer wenn man eine Patrone mit DX-Erkennung einlegte, stellte die F-301 die entsprechende ISO-Zahl ein - WAHNSINN !!!

Ein paar Jahre später legte ich mir eine komplette Profi-Ausrüstung zu. Die F4 war mein ständiger Begleiter. Ich fotografierte für diverse Anzeigenblättchen und für die 'BILD'. Doch die Leidenschaft erlosch komischerweise in dem Moment, als meine Tochter 1995 auf die Welt kam. Ich hatte plötzlich keinen Drang mehr Fotos zu machen. Auch meine lukrativen Nebenbeschäftigungen gingen baden.

Schluß - Aus - Ende. 1998 verkaufte ich die komplette Ausrüstung.

Doch auch mit den Digitalknipsen kam keine neue Leidenschaft auf.

Erst Ende 2010, als ich wunderschöne Fotos im Internet sah, war es wieder um mich geschehen.

Niemals hätte ich gedacht, dass ich innerhalb kürzester Zeit wieder zurück zu meinen Wurzeln kommen sollte. Und vor allem: ich machte eine rasante Entwicklung mit, die mit der analogen Technik so nie möglich gewesen wäre. Filme sind und waren teuer - einen Chip kann man immer wieder löschen und mit neuen Bildern vollsaugen. Hinzu kommt auch noch das eigene Labor in Form des Laptops und diverser Software. Wer hätte das vor 15 Jahren für möglich gehalten !

Endlich konnte ich meine eigenen Vorstellungen von einem Foto umsetzen - ohne die Überraschungstüte öffnen zu müssen ;-)

In diesem Sinne habe ich bis zum heutigen Tage Freude am Fotografieren - und mein derzeitiger Schwerpunkt bildet die Straßenfotografie. 

 

Christian im Oktober 2012